Bluey

he/they

20 Jahre aus Bremen

Seit ich eine Puppy bin, habe ich von diesem Moment geträumt—von der Chance, eine Plattform zu schaffen für die Stimmen, die übersehen werden. Für uns.

Stellt euch vor, es ist 1987. Die Welt ignoriert eine Krise. Die LGBT+ Community Stirbt und niemand möchte hinsehen. Ein Aktivist namens Cleve Jones hatte eine Idee: Er erschuf ein Kunstwerk aus Stoff, aus Liebe, aus Erinnerungen. Das AIDS Memorial Quilt.

Hunderttausende besuchten es und etwas Wunderbares geschah. Menschen, die Vorurteile hatten, sahen plötzlich nicht mehr die Krankheit. Sie sahen die Menschen. Sie sahen Geschwister, Familienmitglieder und Freunde. Sie sahen uns.

Das ist die Kraft von Kunst. Sie baut Brücken, wo es Mauern gibt. Sie schafft Verständnis, wo Angst war. Und sie heilt.

Heute brauchen wir das wieder. Queer Kunst muss sichtbar sein. Dazu gehören puppies, die Kunst unserer ganzen Community, und Menschen mit Beeinträchtigung aller Art. Menschen, deren Geschichten zu oft übersehen werden.

Als Puppy Germany möchte ich diese Plattform sein. Ich bin bereits in Gesprächen mit einer Institution, um einen Workshop- und Ausstellungsraum zu schaffen—einen Ort, wo marginalisierte Künstler*innen ihre Werke erschaffen und präsentieren können. Ein Raum für Kreativität ohne Barrieren. Ein Raum, in dem wir gesehen werden.

Ich möchte unsere Künstlerinnen feiern, unsere Geschichten amplifizieren und einen Ort schaffen, in dem jeder von uns gehört und gesehen wird—wirklich gesehen.
Stimmt für eine Kultur, die uns alle willkommen heißt. Für Sichtbarkeit und Gleichstellung.

Die Veränderung beginnt mit uns zusammen.

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